Winterschlussverkauf

Offiziell gibt es den Winterschlussverkauf nicht mehr, dennoch sieht man jetzt überall die "Reduziert"-Schilder. Wie halten Sie es mit dem Schnäppchenkauf?

 
Live on Stage
 
Zeitfenster
 
Drucken

E-Mail von Ostermann

Noch sind Ferien im Ländle, und für viele geht es jetzt ab in den Urlaub. Besonders beliebt: "all-inclusive". Super Sache, dachte ich mir auch beim letzten Griechenland-Urlaub: Sich durch ein 30 Meter langes Edelbüfett futtern, an der Bar nur die leckersten Cocktails schlürfen, so oft ich will vom Surfbrett fallen, tauchen gehen und die Fische erschrecken. Ohne einen Cent extra zu zahlen.

Nix da! Beim Abendbüfett schlagen sich 500 Gäste um 200 lauwarme Fleischküchle, der Cocktail an der Bar schmeckt wie Zuckerwasser mit "nem Schuss Diesel. Vom Surfbrett bin ich auch nur einmal gefallen, danach hätte jeder Sturz 30 Euro gekostet. Wofür der Aufpreis sein sollte, weiß ich bis heute nicht.

Vielleicht weil der entstehende Mini-Tsunami andere Gäste gefährdet hätte. Umsonst waren nur zehn Minuten im 1,50 Meter tiefen Becken mit meinem Quietscheentchen statt echten Fischen. Okay, vielleicht hätte ich bei 290 Euro für zwei Wochen auch draufkommen können, dass es da keinen Ouzo-Brunnen und Gyros-Berg gibt. Trotzdem: Was sich im Katalog noch super anhört, kann in der Realität ganz schnell anders aussehen.

Was dort steht, muss zwar auch geboten werden, aber die Formulierungen sind oft bewusst ungenau. Von wegen anregende Fußmassage - da stand nur ein Schuhputzautomat! Fragen Sie am besten schon vor dem Urlaub beim Veranstalter nach den beinhalteten Leistungen. Sind sie schon im Urlaub, beschweren Sie sich bei der Reiseleitung, falls diese vorhanden ist. Ich hab leider von der hübschen Dame an der Rezeption kein Geld zurückbekommen, nur "ne Backpfeife. Vielleicht hätte ich sie nicht so direkt nach der Fußmassage fragen sollen. Genießen Sie noch Ihre Ferientage!

Ihr Ostermann


02.09.2010 - aktualisiert: 02.09.2010 07:07 Uhr

 






nach oben