Austausch unter Partnern
Bei EU-Konferenz in Budapest wurde übers Cannstatter Rathaus gesprochen
BAD CANNSTATT/BUDAPEST
Weitere Vorträge beschäftigten sich mit Togir (Kroatien) als Teil des Weltkulturerbes, den Bauwerken in der Stadt Neumarkt am Mieresch (Rumänien) sowie der Ausstattung des Kulturzentrums von Ujbuda, dem elften Stadtbezirk von Budapest und Partnerstadt von Bad Cannstatt.
Bürgermeister Gyula Molnar begrüßte die neue Form des Austausches unter den Partnerstädten und hob dabei die hervorragenden Beziehungen zu Bad Cannstatt hervor.
Die Teilnehmer des Treffens hatten bei einem Besuch der Kulturhauptstadt Pécs die Möglichkeit, aus erster Hand durch Vizebürgermeisterin Dr. Márta Kunszt Details über die Veranstaltungen und noch nicht abgeschlossene Bauvorhaben zu erhalten.
Thomas Jakob führte auch Gespräche mit Vertretern der Deutschen Minderheitenselbstverwaltung in Ujbuda über realisierbare Projekte in den partnerschaftlichen Beziehungen beider Stadtbezirke.
Das ungarische Kulturinstitut in Stuttgart ergriff 1995 die Initiative zur Begründung einer Städtepartnerschaft mit Stuttgart. Da die generelle Beschlusslage des Gemeinderats neue Städtepartnerschaften nicht zulässt, kam vom Bürgermeisteramt der Landeshauptstadt Stuttgart die Anregung, dass die beiden Stadtbezirke Budapest-Ulbuda und Bad Cannstatt eine partnerschaftsähnliche Verbindung eingehen. Übrigens weisen beide Stadtbezirke die größten Mineralwasservorkommen Europas auf.
Im November 1995 besuchte eine Delegation Bad Cannstatts Budapest-Ulbuda zur Vorbereitung der Aufnahme solcher freundschaftlicher Beziehungen. Im Mai 1996 fand dann der Gegenbesuch einer ungarischen Delegation statt. Bei diesem Treffen wurde die Vereinbarung der partnerschaftlichen Zusammenarbeit urkundlich besiegelt.
02.09.2010 - aktualisiert: 02.09.2010 07:07 Uhr