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Mit Verspätung geht es los


"Schöner Wohnen" in Plieningen: Das ist das Ziel der Sanierung
 

Seit das Gebiet Plieningen 1-Schoellstraße 2004 als Sanierungsgebiet festgesetzt wurde, laufen Planungen zur Verschönerung des Ortskerns. Als erstes steht die Sanierung des Alten Rathauses an, doch der Baubeginn verzögert sich um etwa zwei Wochen.
 

PLIENINGEN

Nach so vielen Jahren Planung und Warten machen zwei Wochen wohl nicht viel aus. Für die Stadt allerdings schon. "Wir sind dazu verpflichtet bis Ende 2011 fertig zu sein", sagt Klaus-Dieter Zaß vom Stadtplanungsamt. "Falls wir länger brauchen, droht der Stadt, dass sie selbst mehr zahlen muss." Die Sanierung wird nämlich zu 60 Prozent vom Land bezuschusst. Laut Zaß liegen die Gesamtkosten bei etwa 5,5 Millionen Euro.

Vom Ablauf her sollte die Modernisierung des Alten Rathauses am Mönchhof bereits begonnen haben. Vorbereitende Maßnahmen wie Untersuchungen zur Feuchtigkeit oder Fenstererhaltung sind abgeschlossen. "Aber weil gegenüber schon eine Baustelle ist, gab es keinen Platz mehr für die Container", erklärt der Stadtplaner die Verzögerung. Doch in etwa zwei Wochen soll es dann mit dem öffentlichen Bereich, zu dem eben das Rathaus und die Straßen gehören, losgehen.

Vier private Häuser seien aber bereits nahezu fertig mit der Modernisierung. Ein weiteres ohne städtischen Zuschuss befinde sich derzeit im Umbau. "Wenn jemand privat in dem Sanierungsgebiet sein Haus modernsiert, soll er mit uns sprechen, dann kann er einen Nachweis fürs Finanzamt bekommen", informiert Zaß.

"In den nächsten Wochen wird es also voll abgehen." Vorallem wenn der Umbau der Filderhaupt-, Schoell- und Turnierstraße zu einem Einbahnstraßenring anläuft. Gehwege sollen ausgebaut, Straßen erneuert und mehr Parkplätze geschaffen werden.

Etwas später soll auch der Umbau der Zehntscheuer starten. "Hier werden neue Räumlichkeiten geschaffen, weil die Feuerwehr dann in ihren Neubau ziehen wird."Dies alles soll in diesem Jahr nacheinander beginnen.

Im Vorfeld sorgte die Großbaustelle bei manchen für Unmut. "Es ist schon kurios, dass diejenigen, die am meisten davon haben, zuerst klagen", sagt der Stadtplaner und meint damit vereinzelte Gewerbetreibende.

Doch die Geschäfte und auch die Zugänge zu den Privathäusern bleiben während der Bauzeit natürlich erreichbar. Der Verkehr wird umgeleitet stadteinwärts über die Fraubronn- und Goezstraße. Stadtauswärts kann weiterhin in Einbahnrichtung über die Filderhauptstraße gefahren werden.


lil

02.09.2010 - aktualisiert: 02.09.2010 11:34 Uhr

 






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