
Winterschlussverkauf
"Ich male, um zu zeigen, wie es ist"
Maler Volker Bringfried stellt aus
Neue Werke von Volker Bringfried sind von Dienstag an im Clara-Zetkin-Haus ausgestellt. Acrylmalerei sind noch bis zum 8. November zu sehen. Die Vernissage findet am Samstag, 4. September, um 17 Uhr statt.
Die naturalistischen Landschaftsbilder des Künstlers erzählen in gedeckten Farben alltägliche Geschichten. Grellbuntes führt ins Reich des Mythisch-Visionären. Zwischen beiden Ausdrucksweisen bewegt sich das Werk des Künstlers, der seinen Malstil als "skeptischen Realismus" bezeichnet.
Achtsamen Beobachtern mag ein spöttischer Unterton oft schon bei den Titeln der Bilder auffallen. Skeptizismus kommt zwar ohne Zynismus und Sarkasmus aus, wird aber durch Scherz, Satire und Ironie nicht nur bereichert, sondern auch verständlicher. Es dem Betrachter bei seinen Anstößen zu kritischem und skeptischem Denken leicht zu machen, ist nicht die Absicht des Malers. In seinen Landschaftsbildern werden Alltagsmythen wie vom beschaulichen Landleben oder auch vom Idylle suchenden Städter hinterfragt.
"Unser Alltag besteht in der totalen Reizüberflutung mit und durch Bilder. Das führt dazu, dass die Menschen sich eine oberflächliche Betrachtung aneignen. Erst eine Befreiung von dem Zwang, nämlich dem Ausgeliefertsein an unsere "hypen" Bildwelten, eröffnet den Menschen eine Erweiterung seiner Sehfähigkeit", lautet ein Statement des Malers. Sein Arbeiten erfolgt oft durch satten Auftrag, teilweise mit Spachteln. Auch Mischtechniken oder Kollagen kommen zur Anwendung.
Sämtliche Arbeiten sind auf Vinylpapier gearbeitet und auf Sperrholz aufgezogen. Der Künstler entwickelt seine Acrylbilder-Zyklen mit Hilfe der Fotografie.
02.09.2010 - aktualisiert: 02.09.2010 07:13 Uhr
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