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Mehr Fragen als Antworten


Uraufführung "Nachtbus": szenisch-musikalische Fantasie von Kay Johannsen
 

S-MITTE

Der Abschluss des Internationalen Orgelsommers ist die Uraufführung der szenisch-musikalischen Fantasie "Nachtbus" für Schauspieler, Sänger, Orgel, Flöte und Percussion aus der Feder von Kay Johannsen. Das Auftragswerk der Internationalen Bachakademie erklingt in der Stiftskirche am 5. September um 21 Uhr. Es singen die national wie international sehr geschätzten Solisten Katharina Persicke und Ekkehard Abele.

"Nachtbus" ist Schauspiel und Musiktheater, ist konkrete Handlung genauso wie himmlische Fantasterei. "Nachtbus" ist ein durchaus geistliches Stück, aber es gibt darin mehr Fragen als Antworten.

Die Geschichte von Max und Lisa ist unspektakulär, jede und jeder könnte sie so oder ein wenig anders erleben oder hat sie schon erlebt.

Neu aber ist wohl die Gattung dieses Stücks, die Kombination von Schauspiel und einer Musik, die die Möglichkeiten der Orgel für dramaturgische Zwecke nutzt.

"Insofern ist Nachtbus auch eine Art Orgeloper", meint Johannsen. "Die Farbenvielfalt der Orgel ist groß, ihre dynamische Bandbreite ebenso, auch lassen sich gleichzeitig drei oder sogar mehr musikalische Ebenen darstellen - das Instrument, und besonders das der Stiftskirche, kann also ohne Zweifel als , Orchester" fungieren", sagt er. Mit seiner Musik will Johannsen bewusst nicht mit experimentellen Neuheiten überraschen.


02.09.2010 - aktualisiert: 02.09.2010 11:56 Uhr

 






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