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Weniger Verletzte

Maßnahmen zum Sicherheitsgipfel Fußball greifen
 

38 Prozent weniger Straftaten, nur noch 17 statt 69 verletzte Polizisten, eine um neun Prozent gesunkene Einsatzbelastung - der Sicherheitsgipfel rund um den Sport mit dem runden Leder trägt Früchte.

Auf mehr Prävention und Zusammenarbeit mit den Vereinen setzte der "Sicherheitsgipfel Fußball 2009", den Baden-Württemberg wegen der zunehmenden Ausschreitungen rund um die Stadien ins Leben rief. Ein Versuchsballon, der voll ins Schwarze traf. "Die Sicherheitslage bei den Fußballspielen hat sich deutlich verbessert", lautet das erste Fazit von Innenminister Heribert Rech, "die Maßnahmen greifen." Die ins Leben gerufenen Ausschüsse "Sport und Sicherheit" hätten sich, so Rech, "voll bewährt". Mittlerweile gibt es zwölf, drei davon in der Region: in Stuttgart, Reutlingen und Pfullendorf. "Es gilt nun", betont der Innenminister, "dieses Netz im Land weiter auszubauen." Ein Teil des Erfolges ist sicherlich den Fanprojekten der Vereine zuzuschreiben. "Ich würde mir wünschen, dass es davon noch mehr gibt", so Rech im Hinblick auf die Tatsache, dass nicht alle Zahlen rückläufig sind. Die sogenannten Problemfans - Fans, die aufgrund von Ausschreitungen und Gewalttaten bereits Stadionverbote haben, nehmen immer noch zu. Ein weiteres Ziel für mehr Deeskalation vor den Spielen ist es, die Wegstrecken zum Stadion - etwa durch eine bessere Bahn- oder ÖPNV-Anbindung - zu verkürzen. "Das würde uns letztlich viel Polizeipersonal ersparen", erklärt Rech.wk


09.09.2010 - aktualisiert: 09.09.2010 07:00 Uhr

 






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