"Tod und Wiedergeburt aus buddhistischer Sicht"
Öffentlicher Vortrag mit Lama Ole Nydahl in der Liederhalle
Im Buddhismus gilt das Bewusstsein als zeitlos, unzerstörbar und somit nicht an die Lebensdauer eines Körpers gebunden. Der buddhistische Lehrer Lama Ole Nydahl wird in seinem Vortrag am 14. September um 20 Uhr "Tod und Wiedergeburt aus buddhistischer Sicht" erklären, was während des Sterbeprozesses und danach geschieht. Dabei geht er darauf ein, was "Wiedergeburt" im buddhistischen Sinne bedeutet und erläutert, welche Mittel es gibt, um sich auf den Tod vorzubereiten. Lama Ole Nydahl und seine Frau Hannah waren die ersten westlichen Schüler des 16. Gyalwa Karmapa, dem Oberhaupt der Karma Kagüy Schule im Tibetischen Buddhismus. In ständigen Austausch mit seinen Schülern lehrt Lama Ole Weg und Ziel des Diamantweg-Buddhismus. Er ist der bekannteste westliche buddhistische Lehrer und hat seit 1972 weltweit etwa 600 buddhistische Zentren gegründet.
Die Karma Kagyü Linie ist eine der großen buddhistischen Schulen des Diamantwegs.
Als Linie der direkten mündlichen Überlieferung legt sie besonderen Wert auf Meditation und die unmittelbare Verwirklichung der Natur des Geistes durch die Übertragung des Lehrers. Die Karma Kagyü Linie findet ihren Ursprung beim historischen Buddha und entwickelte sich zu einem praktischen Erleuchtungsweg in Indien und Tibet.
Im Anschluss an den Vortrag hat das Publikum die Möglichkeit, Fragen an Ole Nydahl zu stellen. Der Eintritt zu der Veranstaltung kostet zehn Euro, Veranstalter sind die Buddhistische Zentren Südwest der Karma Kagyü Linie.
Lama Ole Nydahl wurde am 19. März 1941 nördlich von Kopenhagen geboren.
1968 kamen er und seine Frau auf ihrer Hochzeitsreise zum ersten Mal mit dem Buddhismus in Kathmandu, Nepal in Kontakt.
09.09.2010 - aktualisiert: 09.09.2010 07:03 Uhr