Ostdeutschland vor und nach dem Mauerfall
Neue Fotoausstellung im Theodor-Heuss-Haus
Der Fall der Mauer im November 1989 hat das Leben von Millionen Deutschen in kurzer Zeit auf einschneidende Weise verändert. Bereits ein Jahr später, am 3. Oktober 1990, war Deutschland wiedervereinigt. Anlässlich des 20. Jubiläums der deutschen Einheit präsentiert das Theodor-Heuss-Haus die Fotoausstellung "Auferstanden aus Ruinen. Ostdeutschland vor und nach dem Mauerfall". Die neue Sonderausstellung zeigt über 50 Schwarz-Weiß-Bilder des renommierten ostdeutschen Fotografen Harald Hauswald. Den Fotografen interessieren vor allem Menschen in ihren Lebensräumen. Daher zeigen die Bilder Alltagsszenen von Menschen in der Spätphase der DDR, beleuchten die Zeit der friedlichen Revolution und setzen schließlich die Vorwende- mit der Nachwendezeit in Kontrast. Der Berliner Schriftsteller und Publizist Lutz Rathenow, seit Jahren ein Wegbegleiter von Harald Hauswald und ein profunder Kenner und Kommentator der Fotografien, führt am 9. September um 19 Uhr in die Ausstellung ein.
09.09.2010 - aktualisiert: 09.09.2010 07:04 Uhr