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Unterwegs auf allen Vieren


Wie fast jeder Subaru fährt auch der XV ausschließlich mit Boxermotoren. Zur Wahl stehen zwei Benziner mit 1,6 und 2,0 Litern Hubraum, die 84 kW/114 PS und 110 kW/150 PS leisten. Der ebenfalls erhältliche Diesel hat ebenfalls zwei Liter Hubraum und kommt auf 108 kW/147 PS. Damit beschleunigt der XV in 9,3 Sekunden von 0 auf 100. Das Spitzentempo liegt bei 198 Stundenkilometern. Für die Benziner bietet Subaru erstmals eine Start-Stopp-Automatik an. Aber dem Diesel, der in diesem Segment viel häufiger verkauft wird, fehlt diese Spritspartechnik. Während Tiguan und Co. oft nur noch mit Frontantrieb ausgeliefert werden, ist der Subaru auf allen Vieren unterwegs. Zusammen mit der Bodenfreiheit von 22 Zentimetern, kurzen Überhängen und großen Böschungswinkeln ist er für alle Wege gewappnet. Das Fahrwerk ist für den Spagat zwischen Alltag und Abenteuer gut genug. Lediglich die Lenkung dürfte etwas direkter sein. Waren Subaru-Modelle bislang eher brav und bieder, ist der XV ein überraschend modisch gezeichnet. So mutig die Subaru-Designer außen waren, so wenig ist ihnen innen eingefallen. Die tristen Kunststofflandschaften von früher sind zwar passé. Die Oberflächen sind jetzt dunkel lackiert und fein genarbt. Aber die Instrumente und der Monitor für den Bordcomputer sind die einzigen Merkmale, die im Innenraum wirklich bunt und farbenfroh sind. Dafür gibt es bei 2,64 Metern Radstand vorne reichlich Platz. Hinten geht es etwas enger zu. Der Kofferraum fasst mit 380 Litern deutlich mehr als beim VW Golf. Allerdings ist die Ladekante recht hoch. Wo andere nur so tun als ob, gibt der XV den Abenteurer. Das ehrt die Japaner, dürfte aber beim Verkauf kaum helfen. Denn der Allradantrieb ist schlecht für den Verbrauch und treibt den Preis in die Höhe. Wer wirklich ins Gelände möchte, wird Subaru für die Konsequenz dankbar sein. Für alle anderen ist das eher Ballast.

Felix Unger

25.01.2012 - aktualisiert: 25.01.2012 12:48 Uhr

 






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