Die Stadt Leinfelden-Echterdingen, der Kulturkreis und MHZ Hachtel vergeben erstmals den Kunsthub-Kunstpreis.

 

 

Die Vorfreude auf einen Kunst-Leckerbissen in kulturell mageren Zeiten ist groß. Freudestrahlend haben Dorothea Wissmann-Steiner, die Leiterin des Kulturamts der Stadt Leinfelden-Echterdingen, Marcus Meyer, Geschäftsführer von MHZ Hachtel, und Wolfgang Hauger, der Vorsitzende des Kulturkreises Leinfelden-Echterdingen, vor der Galerie Altes Rathaus in Musberg Plakate und Flyer für den Kunsthub-Kunstpreis präsentiert. Der erstmals ausgelobte Preis, dotiert mit 10 000 Euro, würdigt die herausragende Leistung eines jungen Künstlers aus dem Bereich der bildenden Kunst. Mit dem Förderpreis für noch nicht arrivierte Künstler, der künftig in Form einer Biennale im zweijährlichen Turnus vergeben werden soll, setzen die Stadt, der Kulturkreis Leinfelden-Echterdingen und das Unternehmen MHZ Hachtel ein Zeichen für die Kunst und Kultur in der Region.

Der erste Preisträger wird am Samstag, 13. März, 18 Uhr, gekürt. Wegen der Corona-Pandemie findet die Verleihung virtuell statt. Der Livestream wird von dem Kabarettisten und Entertainer Lars Reichow moderiert. Im Juni vergangenen Jahres wurden drei Nachwuchskünstlerinnen und ein Nachwuchskünstler von renommierten Fachleuten aus Kunsthochschulen und der Kunstbranche für den Kunsthub-Kunstpreis 2021 vorgeschlagen. Suah Im, geboren in Süd­korea, studierte Bildende Kunst mit Schwerpunkt Installation an der Staat­lichen Akademie in Stuttgart, wo sie auch lebt und sich künstlerisch in Zeichnungen, Installationen, Performances, Videos und Bildhauerei ausdrückt.

Stuttgart ist auch der Arbeitsschwerpunkt von Thora Gerstner, ihre künstlerische Entwicklung aber ist von Auslandsaufenthalten in Nordafrika und im Vorderen Orient geprägt. Die Absolventin der Staatlichen Akademie der Bildenden Künste Stuttgart breitet ihre Kunst in medialer Vielfalt zu Text- und Bildwelten aus. Jae Yun Moon begann ihr Studium der Freien Kunst an der Universität Chungang in Südkorea und schloss es im Jahr 2018 an der Hochschule der Bildenden Kunst Saar ab. Im Anschluss absolvierte sie dort ein zweijähriges Meisterstudium. Francisco Wiborg-Bamford, gebürtig aus Lissabon, beendete sein Studium mit Schwerpunkt Malerei an der Freien Kunstakademie in Nürtingen erfolgreich und studiert derzeit an der Staatlichen Akademie der Bildenden Künste in Stuttgart.

In der Gemeinschaftsausstellung in der Galerie Altes Rathaus in Musberg werden von 13. März bis 17. April jeweils fünf bis zehn ihrer Arbeiten zu sehen sein, für die kunstinteressierte Öffentlichkeit in Form eines virtuellen Spaziergangs. Und einer oder einem aus dem Quartett gebühren das Preisgeld und eine Einzelausstellung im Jahr 2022.

Eine Jury prämiert den ersten Kunsthub-Kunstpreisträger. Ihr gehören bekannte Akteure des Kulturbetriebs an wie Nicole Fritz, Direktorin der Kunsthalle Tübingen, Marli Hoppe-Ritter, Vorstand der gleichnamigen Stiftung zur Förderung der Kunst, Elke aus dem Moore, Direktorin der Akademie Schloss Solitude Stuttgart, und Ewald Schrade, Kurator art Karlsruhe sowie Leiter der Galerie Schrade und Schloss Mochenthal, außerdem als Vertreter der Kooperationspartner Leinfelden-Echterdingens Oberbürgermeister Roland Klenk, Marcus Meyer und Wolfgang Hauger.

 

 

Virtueller Rundgang

Die Links zum Livestream der Preisverleihung am Samstag, 13. März, 18 Uhr, und zum virtuellen Rundgang durch die Gemeinschaftsausstellung gibt es auf der Seite www.kunsthub.de.