Könnt Ihr Euch noch an die Helden Eurer Kindheit erinnern? Bei mir waren das natürlich „Superman“ oder „Spiderman“, die es in den 80ern als Comicheft gab. Ich habe die Beiden echt total bewundert. Genauso wie „Captain Future“, diese Science-Fiction-Zeichentrick-Serie – ein absoluter Held! Oder „Bud Spencer und Terence Hill“, denen niemand etwas anhaben konnte, weil es dann direkt was auf die Glocke gab. Genau wie bei „Pippi Langstrumpf“, der Unbesiegbaren – einfach toll! Oder kennt Ihr noch „Ein Colt für alle Fälle“? Der Stuntman, der als Kopfgeldjäger Bösewichte gejagt hat und nebenbei noch diese traumhaft hübsche Assistentin hatte?!

Meine Tochter findet im Moment „Yakari“ toll und mein Sohn hat lange Zeit „Feuerwehrmann Sam“ angehimmelt. Früher wie heute hatten und haben wir alle ein oder mehrere Vorbilder. Das ist auch gut und wichtig so. Was passiert allerdings, wenn Dein Kind Angst oder sich gestoßen hat, es sich über was ärgert oder einfach nur traurig ist? Was spielt dann einer dieser Helden für eine Rolle? KEINE! Dann werden wir Eltern plötzlich zu den absoluten Helden der Kindheit. Mama und Papa, die stärksten und wichtigsten Menschen der Welt. Aber, auch Oma und Opa können diese Helden sein, auch Tante oder Onkel. Ihr alle! Jeder, der ein Kind tröstet, ihm Geborgenheit und Liebe schenkt, ist ein Held. Ein Held ihrer Kindheit, den sie das ganze Leben im Herzen tragen. Ihr seid Helden!

Schönes Wochenende,

 

Euer Ostermann