Wenn einer bei der Arbeit hustet oder schnieft, löst das meist eine Massenpanik aus. Viele rennen direkt ins Freie oder springen durchs geschlossene Fenster. Aber es ist nicht immer Corona! Auch die „normalen“ grippalen Infekte sind wieder da. Und um die zu vermeiden, habe ich einen guten Tipp: Saunieren. Macht es einfach wie die Skandinavier. Die Abwehrkräfte eines Norwegers sind zum Beispiel stärker als der Kaffee meines Chefs.
Blöderweise bin ich bei meinem ersten Saunabesuch direkt in einer Frauensauna gelandet. Das war natürlich peinlich. Ich habe gesagt: „Hallo Jungs, hat irgendjemand von euch zufällig meine Brille gesehen?“ Danach hatte ich nicht nur acht Handabdrücke im Gesicht, sondern auch ein Gerichtsverfahren am Hals. 
Spaß beiseite! Wichtig beim Saunieren: Drei Saunagänge mit Wärme-, Abkühl- und Ruhephase reichen aus. Alles andere ermüdet den Körper und erhöht die gesundheitliche Wirkung kein bisschen. Geht auf keinen Fall direkt nach dem Essen in die Sauna, sondern wartet mindestens zwei Stunden. Auch wenn der Körper bei drei Saunagängen bis zu eineinhalb Liter Flüssigkeit verliert, solltet ihr nicht während der Saunagänge trinken, da wird der Entschlackungsprozess gestört.  Übrigens: Kennt ihr eigentlich die Schwabensauna? Rechnungen öffnen! Da kommt man dieser Tage automatisch ins Schwitzen! Kommt gesund durch den Winter! 
Euer Aufgussmeister  Ostermann