Folgende Geschichte wurde mir von einer lieben Frau per E-Mail geschickt: Ein älterer Mann will in Stuttgart-Degerloch mit seinem Einkaufswagen die Rolltreppe nutzen. Der Einkaufswagen verkantet sich allerdings, fällt um, und der Mann stürzt auf das Laufband. Auf der anderen Seite fährt zur gleichen Zeit eine junge Frau die Rolltreppe runter, sieht, was passiert ist, und ruft sofort jemanden zu Hilfe. Beide Helfer eilen direkt zu dem verunglückten älteren Herrn und helfen ihm auf, bevor er sich am Ende der Rolltreppe einklemmt.

Die Frau, die mir die Geschichte geschrieben hat, hat das Geschehen aus der Ferne beobachtet und konnte nicht schnell genug helfen. Sie hat mich gebeten, sie weiter zu erzählen, damit andere sich diese „wahren Helden, die zwei Engel“, zum Vorbild nehmen können. Das mache ich hiermit sehr gern.

Allerdings, so ist meine Meinung, sollte solch ein Verhalten doch normal sein?! Wenn wir andere in Not sehen, sollten wir doch, ohne zu zögern, helfen! Scheinbar ist das aber wohl noch nicht überall durchgedrungen, sonst wäre es dieser Frau nicht so wichtig gewesen, dass ihr diese Geschichte heute in meiner Kolumne mitbekommt.

Ihre letzten Worte in der E-Mail: „Es gibt noch gute Menschen auf dieser Welt, und die wäre noch viel liebenswürdiger, humaner und reicher besonders im sozialen Umfeld, gäbe es mehr von diesen Gutmenschen.“ Also ich möchte jeden Tag freiwillig einer von ihnen sein. Ihr auch?
Habt ein schönes, fried­liches und aufmerksames Wochenende! 
 Euer  Ostermann