Siebenschläfer müsste man sein! Dann könnten wir jetzt im Herbst einschlafen und würden erst im Frühling wieder aufwachen und dieser Corona-Mist wäre vorbei – hoffentlich. Ein guter Freund von mir aus Stuttgart hatte in Reutlingen mit Corona-Positiven Kontakt. Das Gesundheitsamt in Reutlingen hat seinen Fall an das Gesundheitsamt Stuttgart weitergeleitet und ihn mündlich in häusliche Quarantäne geschickt.

Es hat sich aber tagelang niemand aus Stuttgart gemeldet. Nach etlichen vergeblichen Anrufen dort rief er bei seinem Arzt an, der ihn sofort zum Wasen-Testzen­trum überwiesen hat. Was mich verwundert hat, war, dass während er auf seinen Test wartete, seine Freundin das Haus verlassen durfte. Sie musste nicht in Quarantäne, durfte einkaufen, arbeiten und sich weiter treffen. So war das auch bei einem Kumpel aus Tübingen.

Er hat einen Test gemacht, weil einer seiner engen Kollegen corona-positiv war. Er musste in Quarantäne, seine Frau durfte aber weiter im Kindergarten arbeiten und sein Sohn in die Schule gehen. Was wäre gewesen, wenn meine zwei Freunde auch positiv getestet worden wären? Wie viele Menschen hätten in dieser Zeit von den beiden angesteckt werden können? Ich verstehe, dass die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter in unseren Gesundheitsämtern wirklich alles geben und am Limit arbeiten, allerdings könnten meiner Meinung nach einige Neuinfektionen vermieden werden.

Dann müssten wir uns auch keine Gedanken über Lockdowns machen und mit Sicherheit wären auch weniger Existenzen bedroht.

Bleibt gesund und passt auf Euch auf!

Euer Ostermann