Filderstadt hat einen neuen Bürgermeister – ein Unbekannter ist er nicht.

 

 

Vor wenigen Monaten erst feierte Jens Theobaldt seine erfolgreiche Wahl - seit April sitzt er als Nachfolger von Andreas Koch im Bürgermeistersessel der Stadt Filderstadt. Doch ein Unbekannter ist der „Neue“ nicht. Der 46-Jährige ist mit Filderstadt sehr verbunden. In seiner Freizeit betreibt er leidenschaftlich Laufsport. „Daraus schöpfe ich zum einen Energie, kann Themen verarbeiten und dabei auch Nachdenken.“ Er ist verheiratet und Vater eines neunjährigen Sohns und seit bereits 22 Jahren arbeitet er bei der Stadtverwaltung Filderstadt. Nun ist er der Chef des „Dezernats II“ im Verwaltungsgebäude an der Martinstraße 5 in Bernhausen und trägt in Filderstadt für zahlreiche Ämter, Eigenbetriebe, Einrichtungen sowie Beschäftigte eine große Verantwortung.

„Ich habe die Grundschule Bonlanden, Schillerschule, und das ESG in Bernhausen besucht. Bereits in der zwölften Klasse wusste ich, dass ich die Kombination Ausbildung und Studium zum Diplom-Verwaltungswirt (FH) machen will und hatte schon sehr früh eine Zusage der Stadtverwaltung Filderstadt.“ Im September 1994 hat sein Einführungspraktikum begonnen. „Anschließend war ich ein Jahr auf der Fachhochschule der öffentlichen Verwaltung in Ludwigsburg, dann wieder ein Praxisjahr in dem ich bei der Stadt Filderstadt, der Stadt Aichtal und beim Landratsamt Esslingen war. Nach einem weiteren Jahr auf der Fachhochschule hatte ich die duale Ausbildung 1998 erfolgreich absolviert.“

Im Juli 1998 hat er seine erste Stelle in der Sozialhilfesachbearbeitung beim Sozialamt angetreten. Anschließend hat er in die Stadtkämmerei gewechselt, später wurde er persönlicher Referent des damaligen Oberbürgermeisters Dr. Peter Bümlein. „Insgesamt habe ich dies zehn Jahre gemacht, zunächst bei Herrn Dr. Bümlein, anschließend auch bei Frau Dönig-Poppensieker. 2012 habe ich mich erfolgreich auf die Stelle der Leitung des Amts für Familie, Schulen und Vereine beworben und habe diese Aufgabe sehr gerne erfüllt“, sagt er. Verantwortlich ist er für die Ämter „Bildung, Kunst und Kultur“, „Integration, Migration und Soziales“, „Familie, Schulen und Vereine“ und die Eigenbetriebe Filderstadtwerke und FILharmonie.

„In allen Bereichen in meinem Geschäftskreis stehen wichtige Themen zur Umsetzung an. Sei es beispielhaft beim erforderlichen Ausbau der Kinderbetreuungsplätze, bei der Sportstättenentwicklung, beim Glasfaserausbau, bei der Schulentwicklung, im Bereich Grundbildung, im Rahmen des Integrationskonzeptes, Seniorenrat und vieles mehr“, sagt Theobaldt. Als Vorgesetzter von rund 625 Beschäftigten setzt er auf Kontaktfreude, Empathie, Kommunikationsfähigkeiten und einen wertschätzenden Umgang. „Es ist mir aber wichtig zu betonen, dass die vielfältigen Aufgaben nur gemeinsam mit den engagierten Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern in den Ämtern und Eigenbetrieben gemeistert werden können. Ich kann mit einem kompetenten und engagierten Team zusammenarbeiten. Darauf freue ich mich.“