Die Künstlerin und Psychologin setzt mit ihrer Benefizaktion auf die Stärkung des Immunsystems.

 

 

1000 individuelle Bilder in starken, leuchtenden Farben, vereint zu einem einzigen großen Bild: das ist die Vision von Susanne Spieß, Diplom-Psychologin und Leiterin von IPOS. Institut für Personalförderung und Organisationsentwicklung. Die gemeinschaftliche Kunstaktion hat sie „1000 Good Vibes für Corona!“ genannt – und will damit Mut machen in Zeiten, in denen Positivität und Inspiration für alle wichtiger sind denn je. Mitmachen ist denkbar einfach. Man lädt sich das fantasievolle Tierwesen-Motiv als Schwarzweiß-Vorlage herunter und malt es bunt aus. Das fertige Bild schickt man unter dem Stichwort „Ausmal-Bild 1000 Good Vibes für Corona!“ per Mail an susanne.spiess@ipos-institut.de. Sie fügt die so entstandenen persönlichen Good Vibes zu einem „Gesamtkunstwerk“ zusammen.

Bei den erwünschten 1000 Teilnehmern würde das Sammelbild analog stolze 21 x 3 Meter messen. Das Motiv wird in verschiedenen Formaten als Kunstdruck produziert und ist über die Homepage des Ipos-Instituts erhältlich (www.ipos-institut.de). Der Erlös kommt gemeinnützigen Projekten zugute. Die Aktion läuft noch bis 3. Juni 2020. Näheres auf der Homepage. Was steckt dahinter? Diplom-Psychologin Spieß erläutert: „Gerade jetzt sollten wir uns auf all das konzentrieren, was uns selbst und andere stärker macht: schöne Dinge, hoffnungsvolle Gedanken und die Kraft, die im Tun steckt. Von diesen Good Vibes profitiert nicht nur unsere Seele, sondern auch unser Immunsystem. Das merke ich zur Zeit ganz unmittelbar, nicht zuletzt in meinem ehrenamtlichen Engagement bei der Corona-Hotline des Berufsverbands Deutscher Psychologinnen und Psychologen.“

Aufgewachsen ist Susanne in der Oberpfalz und im Allgäu. In Landau und Mannheim studierte sie Psychologie. Spieß ist verheiratet, hat zwei fast erwachsene Söhne und lebt seit fast 25 Jahren in der Region Stuttgart , seit 15 Jahren in Ditzingen. In den 80er Jahren besuchte sie als Schülerin Stuttgart. In der Königsstraße hatte sie plötzlich so ein Gänsehaut-Gefühl von „hier will ich einmal wohnen“. Und dann ist es tatsächlich so gekommen! „Hier, im Herzen Süddeutschlands fühle ich mich zu Hause“. Ihre Lieblingsorte in Stuttgart sind der Schlossplatz, das Bärenschlössle und die Wilhelma, hier ist sie Mitglied im Freundeskreis. Das Alte Schloss mag sie ebenfalls sehr: Dort sang sie mit ihrem Chor (Kai Müller Chöre) bei einem Weihnachtskonzert. Susanne Spieß lebt selbst, was sie auch beruflich vermitteln möchte: Lebendig, inspirierend und authentisch. Susanne Spieß kann vor Freude hüpfen und tanzen. Ihre Kreativität nutzt sie beruflich und privat.

Ärgern kann sie sich über Ungerechtigkeit. Ruhe findet sie, wenn sie Zeit für sich alleine hat. Und sie mag nicht gerne Kleidung kaufen – Zeitverschwenung, findet sie. „Ich denke immer, gerne und wie von selbst in die Tiefe und Breite, finde viele Anwendungsmöglichkeiten, Analogien, Zusammenhänge. So bekommt für mich alles Erlebte und Erfahrene sehr viel Tiefgang und viele Dimensionen. Das ist oft sehr spannend und solange ich selbstbestimmt und aktiv sein kann, ist mir nie langweilig. Ich liebe es zu denken.“ Kunst und Psychologie erlebt sie als Einheit, die sich gegenseitig befruchten und ohne einander nicht sein können: „Wenn ich male, was ich liebend gerne tue, entstehen nach einer Weile ganz automatisch „psychologische“ Fragestellungen und weiterführende – sich weiterentwickelnde Gedanken. All diese Ideen reifen in mir weiter und manche schaffen es dann ins nächste Seminar, Coaching, in eine Geschichte, ein Selbstcoaching-Tool oder werden schließlich zu einem Projekt wie jetzt „1000 Good Vibes für Corona“, dessen Ursprungselemente und Ideen jetzt seit ungefähr zehn Jahren reifen.“

Ihre Tierwesen-Bilder, die auch die Basis ihrer Benefiz-Aktion „1000 Good Vibes für Corona“ sind, sind durchdrungen von psychologischen Konzepten und Erkenntnissen – zwei Tiere, die sich harmonisch zu einem Ganzen verbinden, wie innere Konflikte die uns quälen und für die wir eine harmonische Lösung brauchen, wie verschiedene Stärken, die sich ergänzen, Schwächen und Stärken, die sich gegenseitig kompensieren. „Ich habe einen dreiteiligen Entstehungsmythos dazu geschrieben, einige Geschichten dazu, ein Sammelkarten-Konzept entwickelt, ein Buch geschrieben (aktuell noch unveröffentlicht) wie man meine 3i Sammelkarten in Training, Coaching, Beratung einsetzen kann, dazu ein Spiel erfunden, aus dem man für die eigene Persönlichkeit lernen kann.“ Susanne Spieß weiß um die Wichtigkeit, das Immunsystem zu stärken, um den Bad Vibes etwas entgegen zu setzen, die sich aus Angst vor Ansteckung seit Beginn der Coronakrise ausbreiten. Dagegen hält sie nun ihre „Good Vibes“.

Auf ihrer Homepage gibt es unter dem Titel „Good Vibes für Corona“ Input zu z.B. Salutogenese, eine Entspannungsreise – zur Stärkung der Immunkräfte. Spieß leitet das Ipos-Institut und unterstützt hier Unternehmen und öffentliche Verwaltungen. „Als dann eine Mail vom BDP (Berufsverband Deutscher Psychologen) kam mit der Bitte um Mitarbeit bei der Corona-Hotline, war ich sofort begeistert dabei endlich etwas Konkretes tun zu können, was nützlich ist.“ Menschen erzählen ihr hier von ihren Ängsten in der Coronakrise. Gerade dagegen helfen hier die Good Vibes. Machen Sie mit!