Alle fünf Stuttgarter Freibäder haben sich ganz normal auf die Saison vorbereitet. Wasser wird eingelassen und Renovierungsarbeiten werden durchgeführt. Ob sie öffnen, ist aber noch unklar.

 

 

Eigentlich könnten Schwimmer im Möhringer Freibad und im Killesbergfreibad seit dem 1. Mai ihre Bahnen ziehen. Am 16. Mai hätten dann auch das Vaihinger Freibad, das Sillenbucher Bädle und das Inselbad Untertürkheim ihre Türen für die Besucher geöffnet. Doch dieses Jahr ist aufgrund der Corona-Pandemie nichts normal. Nach den Verordnungen des Landes Baden-Württemberg müssen alle Freibäder bis zum 3. Mai geschlossen bleiben. Dennoch bereiten sich die Stuttgarter Bäder auf die Saison vor: Wasser wurde in die Becken gelassen, in Möhringen standen Sanierungsarbeiten an. Jutta Silbereisen, Marketing-Assistenz bei den Stuttgarter Bäderbetrieben, sagt: „Wir sind in Habachtstellung. Wir müssen gewappnet sein, dass doch noch geöffnet wird – unter Einhaltung von Sicherheitsbeschränkungen.“

Wegen der ungewissen Situation infolge der Corona-Krise sind definitive Aussagen darüber, ob und wann die Freibadsaison starten kann, momentan nicht möglich. „Vermutlich Anfang Mai wird die Corona-Verordnung des Landes Baden-Württemberg aktualisiert. Stand heute wissen wir nicht, wie es danach für die Bäder weitergehen wird“, betont Silbereisen. „Sollten die Freibäder öffnen dürfen, ist mit entsprechenden behördlichen Auflagen und Rahmenbedingungen zu rechnen.“ Über das Wasser in den Schwimmbecken bestehe nach derzeitigem wissenschaftlichen Stand zumindest keine Infektionsgefahr mit dem Corona-Virus. Für alle, die bereits eine Dauerkarte erworben haben, gilt: Die Karten können unter Erstattung des Kaufbetrags zurückgegeben werden. Unter www.stuttgarterbaeder.de findet sich ein entsprechendes Formular zum Herunterladen.

 

Informiert bleiben

Über den aktuellen Stand der Dinge informieren die Stuttgarter Bäderbetriebe kontinuierlich unter www.stuttgart.de/baeder.