Unter Corona-Regeln findet am 12. September ein Hofflohmarkttag in Vaihingen und Umgebung statt.

 

 

Die Zeit des Corona-Stillstands haben viele genutzt, um Haus und Hof, Dachboden, Speicher, Keller und Garten zu entrümpeln. Gelegenheit, die dabei entdeckten Schätze weiterzugeben, aber auch neue Lieblingsstücke, Preziosen und Unikate zu ergattern, bietet sich beim Hofflohmarkttag in Vaihingen, Rohr und Dürrlewang am Samstag, 12. September. Anmeldeschluss für Teilnehmer ist der 1. August. „Einige Straßen sind sehr engagiert und aktivieren die Nachbarschaft“, freut sich René Götz, von dem das Grundkonzept stammt. Und das, was die Leute vor Ort daraus machen, mache die Hofflohmärkte aus, sagt der Macher aus München. Die Idee ist einfach und genial und funktioniert seit Jahren in verschiedenen Städten der Republik von Süd bis Nord: Hausbewohner verkaufen im eigenen Hof oder Garten ihre Kostbarkeiten – zusammen mit Nachbarn, Familie und Freunden. So finden im Viertel zeitgleich viele Hof- oder Gartenflohmärkte statt und machen die Stadt- und Dorfgemeinschaft lebendig.

„Hofflohmärkte gibt es in den urbaneren Stadtteilen, Gartenflohmärkte eher in Quartieren mit Einfamilien- oder Reihenhäuschen. So oder so, es ist immer gelebte Nachbarschaft im Viertel“, sagt René Götz, der seit mehr als 15 Jahren die Flohmärkte in München mit bis zu 300 teilnehmenden Höfen und Gärten und Tausenden von Besuchern organisiert und seit 2015 auch in der schwäbischen Landeshauptstadt die Menschen zusammenbringt. Und je mehr Nachbarn in einem Haus mitmachten, umso mehr Spaß mache es, und je mehr Nachbarn mit ihren Höfen und Gärten sich in einer Straße anmelden, umso mehr Punkte gibt es im Plan und Straßen mit vielen Punkten würden von Besuchern bevorzugt besucht, erklärt René Götz. „Hofflohmärkte sind ein Nachbarschaftsprojekt. Im eigenen Interesse sollte jeder Teilnehmer aktiv werden. Sei es beim Verteilen der Flyer oder bei der Kommunikation in der Nachbarschaft für mehr Teilnehmer in der Straße.“

Die Gebühr liege bei 15 Euro pro Hof oder Garten unter einer Hausnummer, egal wie viele Stände dort aufgebaut werden, der Betrag könne somit auf mehrere Teilnehmer aufgeteilt werden. „Kindergärten und Schulen sind kostenlos dabei, ebenso soziale Einrichtungen und Seniorenheime, das ist immer total goldig“, erklärt René Götz. Aus aktuellem Anlass startet die Hofflohmärkte-Saison in diesem Jahr später als gewohnt. Und in Zeiten von Corona gelten klare Regeln, Mindestabstand, Hygiene- und Sicherheitskonzepte für Teilnehmer und Besucher. „Wir sind froh, dass wir in Bayern eine Regelung gefunden haben, die sich auch auf Baden-Württemberg übertragen lässt“, erklärt René Götz. Dazu gehöre das – freiwillige – Eintragen in Besucherlisten, entweder via QR-Code an den Höfen oder Verlinkung beim jeweiligen Termin auf der lokalen Internetseite. „Sollte ein Infektionsgeschehen im Rahmen der Hofflohmärkte bekannt werden, werden alle auf der Liste von den Behörden informiert, ansonsten werden die Daten nach vier Wochen gelöscht. Alternativ kann man auch die Corona-Warn-App der Bundesregierung nutzen“, sagt René Götz.

 

 

Online

Weitere Informationen gibt es unter www.hofflohmaerkte-stuttgart.de und www.hofflohmaerkte.de.