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"Kreative Ader hatte ich vermutlich schon als Kind"

Kreative Köpfe: Petra Hazer wird für Kalenderprojekt mit Preisen belohnt
 

Petra Hazer ist in Stammheim groß geworden, im Stuttgarter Westen hat sie ein Atelier für visuelle Kommunikation. Sie wurde jetzt für das Kalenderprojekt "Was wäre wenn...?" mit zwei Preisen ausgezeichnet. Zu sehen war der Kalender im Haus der Wirtschaft.

Von Andrea Rothfuß

STAMMHEIM

Petra Hazer sagt von sich selbst, dass Kreativität sie voranbringt. In ihrem Atelier für visuelle Kommunikation betreut sie "Einzelkämpfer" bis hin zu mittelständischen Unternehmen: von der Beratung und Konzeption bis zur Umsetzung und Produktion. Früher war sie in großen Agenturen, mittlerweile ist sie seit neun Jahren als Freelancer tätig und arbeite für verschiedenste Bereiche.

Eines ihrer Projekte ist das Kalenderprojekt 2010 "Was wäre wenn...?". Schon seit ein paar Jahren widmet sie sich jedes Jahr einem freien Kalenderprojekt.

Das Team, das dafür verantwortlich ist umfasst neben Petra Hazer noch die Grafikerin Tanja Haller, die Texterin Julia Habermaier, Fotografin Monika Menez und Firma Atio Druckkonzepte. Das Kalenderprojekt ist nicht das erste, das sie zusammen machen. Schon 2009 wurde der Kalender "Eine Frage der Zeit" mit Bronze bei der Internationalen Kalenderschau ausgezeichnet, ein Jahr zuvor gab es Silber bei der internationalen Kalenderschau. Zu kaufen gibt es diese Kalender nicht, sie wurden an Freunde, Geschäftspartner und Kunden verschickt.

Auf den Kalenderblättern des 2010 Kalenders sind Kinder zu sehen, alle verkleidet. Die dargestellte Szene ist abgestimmt zu den Fragen und Antworten, die in Kinderschrift am unteren Rand der Bilder zu lesen sind. "Die Modelle sind Kinder der Geschäftspartner, Freunde und Nachbarn. Nur zwei der Kinder sind vom Künstlerdienst. Fotografiert wurde über zwei Tage von Monica Menez in einem Mietstudio in Heslach," erklärt Petra Hazer. Für das Kalender-Projekt gab es zwei Auszeichnungen: Silber bei der Internationalen Kalenderschau 2010 und den Internationaler Kodak Fotokalenderpreis. "Die kreative Ader hatte ich vermutlich schon als Kind. Schon immer habe ich gerne gebastelt und gemalt. Nach der Mittleren Reife machte ich eine Ausbildung als Drukvorlagenherstellerin, nach dem Gehilfenjahr habe ich in einer großen Werbeagentur angeheuert und mich von da an der Grafik verschrieben. Die Kreativität lasse ich aber gerne auch beim Schreiben und Mosaike machen raus," so Petra Hazer.


18.03.2010 - aktualisiert: 18.03.2010 07:03 Uhr

 






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