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Trommelwirbel für Prinzessin Maria


Prinzessin von Sachsen-Altenburg fördert Schüler an der Heusteigschule
 

Einen Scheck über 5000 Euro bekommt man nicht oft. Noch seltener von einer echten Prinzessin. Umso glücklicher war Jochen Schmidt-Rüdt, Schulleiter der Heusteigschule, als er vergangene Woche beim Schulfest von Maria Prinzessin von Sachsen-Altenburg und ihrem Verein diesen Scheck überreicht bekam. Und die Kinder der Schule zeigten, dass es sich lohnt, Geld in die Kreativitätsförderung zu investieren.
 

S-SÜD "Viele Eltern meiner Schüler haben nicht das Geld, ihrem Kind einen Gitarrenunterricht zu zahlen. Sie können es sich das einfach nicht leisten," so Jochen Schmidt-Rüdt, Schulleiter der Heusteigschule.

Und deswegen liegt es ihm am Herzen, die talentierten und kreativen Kinder seiner Schule zu fördern, die zuhause nicht gefördert werden können.

Das tut die Heusteigschule, indem sie zum Beispiel Gitarren- und Schlagzeugunterricht anbietet und mit den Kindern ein Musical einstudiert. Das Geld dafür bekommt die Schule vom Verein "Maria Prinzessin von Sachsen-Altenburg".

Deren Vorstandsvorsitzende Maria Prinzessin von Sachsen-Altenburg war vergangene Woche beim Schulfest der Heusteigschule und hat dem Schulleiter einen Scheck über 5000 Euro überreicht.

"Mit der Scheckübergabe soll die Kreativitätsförderung begabter, aber sozial benachteiligter Kinder an der Heusteigschule unterstützt werden. Was genau damit gemacht wird, überlasse ich den Schulkräften, da vertraue ich ganz Herrn Schmidt-Rüdt", so die Prinzessin.

Jochen Schmidt-Rüdt hat schon konkrete Pläne, was er mit der Spende macht. "Ich würde gerne noch Klavierunterricht an der Schule anbieten.

Das langfristige Ziel ist, eine eigene Schulband und einen eigenen Schulsong zu haben. Aber dafür braucht es natürlich Profis, die uns auf diesem Weg begleiten. Ich bin Maria Prinzessin von Sachsen-Altenburg sehr dankbar, dass sie uns dabei hilft." Auch die Schüler, die beim Schulfest ihr Können an der Gitarre, Trommeln und am Schlagzeug zeigten und so verdeutlichen, was die musikalische Förderung bewirken kann, dankten der Prinzessin für ihre Spende mit langem Applaus.

Fünf Jahre gibt es den Hilfsverein der Prinzessin schon. Anlass für Maria Prinzessin von Sachsen-Altenburg, den Verein zu gründen war eine Begegnung mit einem Straßenkind in der Ukraine vor einigen Jahren.


aro

22.07.2010 - aktualisiert: 22.07.2010 13:30 Uhr

 






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